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Die Abgeltungssteuer ist seit dem 01.01.2009 wirksam.  Was sich für Anleger geändert hat, lesen Sie hier:

(Stand / Aktualisiert am 10.06.2010)

Die alte Steuergesetzgebung (gültig bis 31.12.2008) wie z.B. das Halbeinkünfteverfahren entfallen nach Einführung der Abgeltungssteuer komplett.

Für langfristig interessierte Anleger und Fonds-Besitzer gilt:

Die bis Ende 2008 gekauften Anteile und Fonds werden, nach altem Steuerrecht behandelt. Die erzielten Gewinne nach Ablauf  Spekulationsfrist von 12 Monaten sind auch nach Einführung der Abgeltungssteuer steuerfrei. Veräußerungsgewinne bei Zertifikaten sind unabhängig von der Besitzdauer steuerpflichtig für Käufe ab dem 15. März 2007, sofern die Papiere nach dem 30. Juni 2009 veräußert werden.

Einbehaltene Steuern können im Rahmen der jährlichen Steuererklärung beim Finanzamt geltend gemacht werden. Sie können per Antrag bei der Bank auch die Kirchensteuer abgelten lassen.

Sparerfreibetrag und Werbungskosten-Pauschbetrag werden in einem Sparer-Pauschbetrag (801 Euro Ledige / 1.602 Euro zusammen veranlagte Ehegatten) zusammengelegt, ein Werbungskostenabzug darüber hinaus ist nicht mehr möglich.

Erläuterung B1: Ab 2009 wird die Abgeltungssteuer (in Abhängigkeit von der Kirchenzugehörigkeit) maximal 25% (24,45%) zzgl. 1,34 % Solidaritätszuschlag zzgl. 2,20 % Kirchensteuer = 28,00 % betragen! Die Kirchensteuer ist Sonderausgabenabzugsfähig und mindert das zu versteuernde Einkommen. Liegt der Steuersatz des Anlegers unterhalb der abgeführten 25%, bekommt er die zuviel abgeführte Steuer im Rahmen der Einkommenssteuererklärung zurückerstattet.

Die  entsprechenden Beträge werden von der Hausbank, Depot-Bank oder der Investmentgesellschaft einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt.

Sind Dachfonds, Lebens- und Rentenversicherungen die Lösung?

Viele Bankberater und auch freie Finanzoptimierer sprechen Kunden an, und zeichnen ein düsteres Bild über den Anlagemarkt. Auch viele Versicherer wittern das große Geschäft. Vertreter der Ausschließlichkeit werden darauf getrimmt Lebens- und Renten-Versicherungen als "Abgeltungsteuer freie Lösung" zu präsentieren (zu Lebensversicherungen finden Sie weitere Informationen unter B3 - unten).

Vermittler werben neben Lebensversicherungen daher auch gezielt für Dachfonds. Das sind Produkte, die wiederum in einzelne Aktien- oder Rentenfonds investieren - manchmal mischen sie auch mehrere Fondskategorien. Das Besondere daran ist, dass der Fiskus beim switchen leer ausgeht. Denn wann und wie oft der Dachfonds-Manager den Fonds wechselt, wird nicht von der Steuer erfasst.

Nachteile von Dachfonds:

  • Kunden haben keinerlei Einfluss auf die Fonds-Auswahl

  • Dachgesellschaften neigen dazu, Fonds aus dem eigenen Hause zu wählen

  • Kaufen und verkaufen Dachfonds, so wird nicht nur das Management und die Verwaltung des Dachfonds vergütet, sondern auch auf der Ebene der einzelnen Unterfonds. Es entstehen dabei höhere Gebühren.

Nachteile von Lebensversicherungen unter dem Aspekt "Abgeltungssteuerfrei":

  • Hohe Abschluss- und Vertriebskosten gegenüber einem Depot

  • Meist geringe Fondsauswahl, wenig Flexibilität beim switchen

  • Unter Umständen intransparentes Vergütungssystem der Fondsgesellschaften an die Versicherungsgesellschaft

Erläuterung B3: Ist eine Lebensversicherungen oder Fondspolicen eine Alternative

Versicherungsvermittler, Banken und Sparkassen werben immer häufiger und teilweise mit massivem Druck, für Fondspolicen als Abgeltungssteuer-Sparmodell. Wir warnen ausdrücklich vor solchen Behauptungen.

Fakt ist, dass die Abgeltungssteuer, nicht auf Lebensversicherungen und Fondspolicen angewendet wird (Ausnahme: Ab 2009 unterliegt auch der Verkauf einer Lebensversicherung der Abgeltungsteuer, wenn der Versicherungsvertrag noch keine 12 Jahre bestanden hat). Auch ein Fondstausch, innerhalb der Vertragslaufzeit, wird nicht mit der Abgeltungssteuer belegt. Dafür wird eine Auszahlung zum Vertragsablauf in der Regel mit dem Ertragsanteil besteuert. Zudem kommen hohe Verwaltungskosten und Abschlussgebühren. Die meisten Anbieter von Fondspolicen haben nur eine sehr geringe Auswahl an Fonds in ihrem Portfolio. Eine Lebensversicherung oder Fondpolice ist nach unserer Meinung keine Alternative für ein Investment, Vermögensaufbau oder Geldanlage.

 

Anlage-/Sparform Besteuerung bis Ende 2008 Besteuerung ab 2009 ASTRAL Empfehlung
A.

Anleihen

A.

Aktien
Aktienfonds

B.

Bausparverträge

Anlage-/Sparform
B.

Beteiligungen

B.

Basisrente
Basis-Rente
Rürup-Rente

 

B.

betriebliche Altersvorsorge
bAV

 

F.

Fremdfinanzierte Rente

Anlage-/Sparform
F.

Fonds
Aktienfonds
Rentenfonds

I.

Immobilien

I.

Immobilienfonds

Offen

I.

Immobilienfonds

Geschlossen

L.

Lebens-Versicherungen

R.

Riester-Rente

 

Z.

Zertifikate

        

B2: Für eine fremdfinanzierte Rente gibt es unterschiedliche Namen: z.B. Schnee-Rente, Sicherheits-Kompakt-Rente (SKR), System-Rente, Individual-Rente, LEX-Konzeptrente (LEXRente), Europlan, Novarent, Profit-Plan oder SpaRenta Kombi-Rente. Das Prinzip ist in der Regel immer gleich.   Die Finanzierung läuft über einen Bank-Kredit (bis 100 Prozent), die Tilgung des Kredites erfolgt über eine zusätzliche Lebens- oder Rentenversicherung (gelegentlich auch über Investmentfonds), zuzüglich einer steuerliche Absetzung der anfallenden Zinsen.

Niedrige Darlehenszinsen lockten mit hohen laufenden Erträgen und Überschussverzinsungen der letzten Jahre, plus einer attraktiven Steuererstattung versprachen dem Anleger eine attraktive Rendite, und dem Vermittler eine Hohe Provision. Astral Versicherungsmakler bietet solche meist windigen Konzepte nicht an.

B3: Das Doppelbesteuerungsabkommen: Darin ist vereinbart, dass Gewinne und Mieterträge aus Immobilien nur im jeweiligen Land besteuert werden, in dem die Immobilien liegen. Diese ausländischen Abgaben bezahlt der Fonds aus seinem Vermögen.

 

Lassen Sie sich beraten:  

 

Alle Angaben stellen keine Steuerberatung dar. Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

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